Hunde lernen, ganz ganz kurz ausgedrückt durch ihr Verhalten und die Folgen auf dieses Verhalten, d. h. lohnt sich ein bestimmtes Tun des Hundes in irgendeiner Weise wird es vermutlich wiederholt. Widerfährt dem Hund etwas Unangenehmes während er ein bestimmtes Verhalten zeigt, wird es vermutlich unterlassen. 

So die Theorie

Nach den Grundsätzen des lerntheoretischen Modells in der modernen Verhaltensforschung hat man genau 4 Möglichkeiten mit einem Verhalten des Hundes umzugehen:





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  1. dem Verhalten wird etwas Angenehmes hinzugefügt
  2. dem Verhalten wird etwas Unangenehmes hinzugefügt.
  3. während des Verhaltens wird etwas Unangenehmes entfernt.
  4. während des Verhaltens wird etwas Angenehmes entfernt
Ich konzentriere mich in der Hundeerziehung auf die Punkte 1 und 3.
Am Beispiel "lockere Leine" würde das so aussehen:
1. für das Gehen an lockerer Leine bekommt der Hund eine Futterbelohnung
3. strafft sich die Leine, bleibt der Hundehalter stehen. Sorgt der Hund für eine Lockerung der Leine, geht es weiter. Der Zug am Hals hört auf.

Das sogenannte "Timing" spielt eine große Rolle in Sachen Hundeerziehung. Es ist sehr wichtig, dass die Folge auf das Verhalten des Hundes in einem bestimmten Zeitfenster erfolgt. Ist man außerhalb des Zeitfensters, ist es dem Hund nur schwer möglich Zusammenhänge zu erkennen. Diese Zeitspanne umfasst 0,5 bis 1 Sekunde!


Das heißt: ich rufe meinen Hund, der kommt, ich krame umständlich in der Tasche um ihm das verdiente Leckerchen zu geben.

Unter Umständen brauche ich dafür zu viel Zeit. Dann freut sich mein Hund zwar über das dargebotene Leckerchen, bringt es aber eventuell gar nicht in Zusammenhang mit dem Rückruf.

Mobirise

Genau dabei möchte ich helfen.
Gerne möchte ich Sie und Ihren Hund auf einem Stück Ihres gemeinsamen Weges begleiten und Ihnen dabei helfen mit Ihrem Hund zu einem Team zu werden

© Copyright 2017 Anne-Katrin Schwettmann